
Montbéliard entstand aus einer 985 erstmals erwähnten Burg und wurde im 12. Jh. Hauptstadt einer 1397 durch Heirat in den Besitz der Württemberger übergangenen Grafschaft, wobei sie Autonomie behielt.
Das 16. Jh. war von der Reformation und tiefen städtebaulichen Veränderungen geprägt. Am Ende des Jh. beauftragte Herzog Friedrich seinen Architekten Heinrich Schickhardt mit großen Bauten: die Residenz „Junckhaus“ des Schlosses (1595-1599), die Martinskirche (1601-1607), das Collegium und die Gründung der „Neuveville“ (1598-1608), des heutigen „Faubourg de Besançon“.
Mit diesen gut erhaltenen Gebäuden ist Montbéliard eine unverzichtbare Station auf der Schickhardt-Kulturstraße.

Die Kirche Saint Martin
